
Ab 2027 könnten Heizen mit Öl und Gas sowie Tanken deutlich teurer werden. Der Grund: Die EU führt einen neuen Emissionshandel für Brennstoffe ein (kurz: ETS 2), der den CO₂-Ausstoß im Verkehr und bei Heizungen verringern soll. Doch welche sozialen Folgen hat das für die Menschen vor Ort? Diesen Fragen widmet sich das Münsteraner Klimagespräch „Werden Öl und Gas unbezahlbar? Der Emissionshandel ab 2027 und seine sozialen Folgen“ am Donnerstag, 23. Januar, um 19 Uhr im VHS-Forum (Aegidiimarkt 2).
Prof. Dr. Tillmann Buttschardt, Landschaftsökologe und Sprecher des Zentrums für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (ZIN) der Universität Münster, führt in das Thema ein. Er erläutert, warum der Emissionshandel ein wirksames Mittel zur CO₂-Reduktion ist, und stellt die zentrale Frage: „Wo stehen wir, was können wir tun?“

In kurzen Impulsvorträgen beleuchten Experten die Folgen des Emissionshandels auf das Heizen, den Verkehr und den Konsum in Münster. Dr. Mathis Bönte, Rechtsanwalt und Klimaaktivist, gibt einen Überblick über die rechtlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Thomas Weber, Energieeffizienzberater der Verbraucherzentrale NRW, zeigt praktische Lösungen und Perspektiven auf.
Ein zentrales Thema ist die soziale Verträglichkeit: Wie können steigende Kosten abgefedert werden? Und welchen Beitrag könnte das geplante „Klimageld“ leisten? Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, mitzudiskutieren und eigene Ideen einzubringen.
Der Eintritt ist frei. Die Münsteraner Klimagespräche werden vom Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung der Uni Münster, dem Evangelischen Forum, dem Umweltforum Münster e.V., dem Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit, dem Beirat für Klimaschutz und der VHS Münster organisiert. Mehr Informationen gibt es unter stadt-muenster.de/vhs.
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