
Bei der „Kundgebung für Frieden und gegen die russische Aggression“ am Freitag vor dem Rathaus hatte Oberbürgermeister Markus Lewe um Zusammenhalt und Unterstützung für die Menschen gebeten, die nun aus der Ukraine flüchten, um in Deutschland Schutz zu suchen: „Ich wünsche mir, dass wir Sie mit offenen Armen empfangen“. Nun hat Lewe dafür noch am Wochenende den Krisenstab der Stadt Münster einberufen.
Am heutigen Montag soll der Krisenstab unter der Leitung von Stadtrat Wolfgang Heuer schnellstmögliche Hilfen eruieren. Dazu zählt unter anderem die kurzfristige Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten, aber auch die Koordinierung von Hilfsangeboten sowie Geld- und Sachspenden aus der münsterschen Bevölkerung. „Mit Blick auf vielfältige private Angebote in den Sozialen Medien gehe ich von einer erheblichen Aufnahme- und Hilfsbereitschaft auch unserer Bürgerinnen und Bürger aus“, sagt Markus Lewe, „wir müssen jetzt gegen diese europäische Katastrophe zusammen- und füreinander einstehen“.
Etwa eine halbe Million Geflüchtete würden in den kommenden Tagen allein in Polen und damit auch in Münsters Partnerstadt Lublin erwartet, so Lewe. „Auch hier sind wir als Partner und Freunde gefordert, der Stadt humanitäre Unterstützung zu leisten.“
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