
Der schützende Bauzaun zieht sich vom Platz des Westfälischen Friedens bis zum Verwaltungseingang Syndikatplatz. Mit seinem Aufbau kündigt sich die anstehende Grundsanierung des Stadthauses 1 auch draußen an.
In den kommenden vier Jahren unterzieht sich das zentrale Verwaltungsgebäude aus den 1950er Jahren einer Generalüberholung (wir berichteten). Die Stadt investiert in Brandschutz, Sicherheit und Haustechnik, in Umbauten und in zeitgemäße Bürostandards.
„Wir erneuern auf ganzer Linie die Haustechnik“, erklärte Stadtrat Matthias Peck Anfang des Monats. Ganz oben auf der Liste steht der Austausch der Elektro- und Wasserleitungen sowie der Heizungstechnik. Aber auch leistungsfähige Datenleitungen und neue Aufzüge sollen kommen. Besonderes Augenmerk gilt der Sicherheit: „Wir investieren in den Brandschutz und in die Betriebssicherheit des Hauses“, so Peck weiter.
Nachdem über 5000 Quadratmeter Keller leer geräumt sind, geht es jetzt an die Büros: In den zwei- und dreigeschossigen Gebäudeteilen demontieren Firmen Türen, Schränke, alte Heizkörper und Bodenbeläge. Bis zum Jahresende soll dieser erste Bauabschnitt saniert sein, ehe es 2018 mit dem Hochhaus weitergeht. In vier Bauabschnitten soll das Stadthaus bis 2021 saniert werden. Insgesamt investiert die Stadt 38,5 Millionen Euro in die Sanierung, Umbauten und optimierte Bürostandards.
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