Nicht nur Skulptur Projekte Ein Rundgang durch Münster zu 28 bekannteren und unbekannteren Skulpturen

Die "Silberne Frequenz" von Otto Piene. (Foto: Bührke)
Die „Silberne Frequenz“ von Otto Piene. (Foto: Bührke)

In gut zwei Jahren wird Münster wieder zum Hotspot kunstbegeisterter Menschen aus aller Welt. Wenn 2027 die sechsten Skulptur Projekte eröffnet werden, wird es mit ziemlicher Sicherheit neben echten Publikumslieblingen auch wieder jede Menge Diskussionsstoff geben. Wie in jedem Jahr kann auch diesmal davon ausgegangen werden, dass die meisten Exponate nach Ende des Events Münster wieder verlassen werden. Doch vieles ist geblieben und macht die Stadt auch außerhalb der Skulptur Projekte zu einem Mekka für Fans der Kunst im öffentlichen Raum. Wir haben für euch eine zweite Wanderung zu 28 Skulpturen ausgearbeitet, die nur zum Teil aus zurückliegenden Skulptur Projekten stammen.

"Brunnen" im Aegidiimarkt von François Stahly. (Foto: Bührke)
„Brunnen“ im Aegidiimarkt von François Stahly. (Foto: Bührke)

Als es die Installation „On Water“ von Ayşe Erkmen 2017 möglich machte, zu Fuß das Hafenbecken zu durchqueren, wurde auch für weniger kunstbegeisterte Menschen ein echtes Sommerhighlight geschaffen. Andere Werke waren sperriger, weniger leicht zugänglich, oder wurden von vielen gar nicht erst als Kunstwerk wahrgenommen, wie das Werk „Benz Bonin Burr“ von Cosima von Bonin und Tom Burr, ein Tieflader vor dem LWL-Museum mit einer großen Kiste auf der Ladefläche. Viele Werke kamen unabhängig von den Skulptur Projekten in die Stadt, so wie „Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter. Manche gehören für uns heute schlicht zum Stadtbild dazu und werden vielleicht gar nicht als Skulpturen wahrgenommen, so wie der Brunnen im Aegidiimarkt von François Stahly.

"Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel" von Gerhard Richter. (Foto: Bührke)
„Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter. (Foto: Bührke)

Nach der Radtour „Mit ALLES MÜNSTER auf die Tour Skulptur“ aus unserer Reihe „Ab auf die Leeze“ und der ersten Skulpturwanderung „Was vom Tage übrig blieb“, kommt hier die zweite Wanderung auf den Spuren bekannterer und unbekannterer Künstlerinnen und Künstler. Wir empfehlen euch unbedingt, parallel zur Route, unsere Übersicht aller Werke zu öffnen, die Euch über QR-Codes Infos über Werk und Künstler liefert. Bei zwei Werken solltet ihr die Öffnungszeiten beachten, das ist zum einen das Pendel in der Dominikanerkirche und zum anderen das „gegenläufige Konzert“ im Zwinger. Beides lohnt auf jeden Fall einen Besuch! Und jetzt viel Spaß beim Rundgang durch Münsters jüngste Kulturgeschichte!

Die Rundwanderung in Textform inklusive Karten

GPX-Datei zum Download

Die Tour bei Komoot

Übersicht aller Skulpturen des Rundgangs (Mit wichtigen Hintergrundinformationen!)

(Fotos, soweit nicht anders angegeben: Michael Bührke)

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