
Was sich aus dem Zusammenspiel von Tablets, einer passenden App und viel Kreativität entwickeln kann, zeigen 100 Schülerinnen und Schüler in Berg Fidel. Die Kinder und Jugendlichen der Primus-Schule Berg Fidel-Geist sowie junge Besucherinnen und Besucher des Stadtteilhauses Lorenz-Süd erkundeten kurz vor den Sommerferien ihren Stadtteil und sammelten Ideen für ein gutes Zusammenleben in Berg Fidel. Ihre Wünsche und Vorstellungen präsentierten sie Oberbürgermeister Markus Lewe, Bezirksbürgermeister Wilfried Stein und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung am Freitag (1.10.) bei einem Spaziergang vor Ort.
Zebrastreifen, insbesondere in Schulnähe, begrünte Dächer, bunte Stromkästen, Spielgeräte für Menschen im Rollstuhl sowie mehr Bänke, Laternen und Fahrradstellplätze machen die jungen Stadtforscher nun zum Thema. Mit Hilfe der App #stadtsache haben sie ihre Fundstücke auf Fotos, in Videos und als Tonaufnahmen festgehalten. Die Lerndesignerin und App-Entwicklerin Anke Leitzgen hatte die Schülerinnen und Schüler auf ihrer digitalen Expedition durch den Stadtteil begleitet.

Im Stadtteilhaus Lorenz-Süd ist noch bis zum 19. November eine Ausstellung mit den Ergebnissen des Projektes zu sehen. Fünf Thementafeln haben die Kinder und Jugendlichen zwischen sieben und 16 Jahren dafür zusammengestellt. „Kinder und Jugendliche sind Experten, wenn es darum geht, ihren Stadtteil zu untersuchen und zu beurteilen. Deshalb sollten sie auch über die Zukunft ihres Stadtteils mitentscheiden“, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe beim Besuch der Ausstellung. Auch Bezirksbürgermeister Wilfried Stein unterstrich das Anliegen: „Es ist wichtig, die Frage zu stellen, was Berg Fidel braucht, damit gerade junge Menschen gerne dort leben, spielen und lernen.“
Das Projekt, koordiniert von Münster Marketing, der Primus-Schule Berg Fidel-Geist und dem Stadtteilhaus Lorenz-Süd, geht nun in die nächste Phase: Aus den gesammelten Ideen sollen konkrete Maßnahmen für Berg Fidel aus dem Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen entwickelt und umgesetzt werden. Diese fließen in das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (InSEK) ein, das zurzeit vom Stadtplanungsamt mit den Bürgerinnen und Bürgern in Berg Fidel erarbeitet wird.
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