
Die nordrhein-westfälische Beauftragte gegen Antisemitismus, Bundesjustizministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, wird der Villa ten Hompel in Münster Ende Januar einen Arbeitsbesuch abstatten.
Gemeinsam mit dem Regierungspräsidenten von Münster, Andreas Bothe, wird sie von ersten Erfahrungen mit dem Zehn-Punkte-Plan des Landes gegen Antisemitismus berichten, der in der Folge der Ereignisse im Nahen Osten seit dem 7. Oktobers von Düsseldorf aus für alle drei Landesteile auf den Weg gebracht worden war. Die Stadt Münster gehörte als offizielle Unterstützerin zu den ersten Kommunen, die sich dieser Kampagne der Landesregierung anschlossen und die bereits im Herbst 2020 Beauftragte gegen Antisemitismus auf kommunaler Ebene ernannten.
Seither hat das Amt Stefan Querl als Leiter des Geschichtsorts Villa ten Hompel mit Peter Römer, dem stellvertretenden Leiter des Hauses, inne. „Wir müssen die Prävention weiter verstärken und nachhaltige Strategien entwickeln“, appellierte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bei einem Podium der Bonner Universität gemeinsam mit dem früheren Bundesverfassungsrichter Prof. Dr. Udo Di Fabio, das Stefan Querl moderierte am 8. November, als der Aktionsplan gegen Hass und Hetze startete. Dem studentischen Campus-Sender Radio Q in Münster gab Querl ein Interview, das die aktuellen antisemitischen Gefahren umriss.
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