
Die Besetzung des Hauses Frauenstraße 24 in Münster im Jahr 1973 war eine der ersten und eine der wenigen nachhaltig erfolgreichen Hausbesetzungen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Erhalt des Hauses konnte nach einem langen politischen Kampf 1981 endgültig gesichert werden.
Weit über die Stadt Münster hinaus ist die „F24“ bis heute ein Symbol für den Widerstand gegen Immobilienspekulation und für die Möglichkeit, durch soziale Bewegung und kreative Aktionen Wohn- und Lebensraum zu erhalten und selbstverwaltet zu gestalten.
Wie kam es dazu? Wie verlief die rund achtjährige Besetzung? Und welche Lehren sind daraus für heute und die Zukunft zu ziehen? Passend zum 50. Jahrestag der Hausbesetzung lädt die Linke für den 21.11. zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Frauenstraße 24 – Geschichte einer erfolgreichen Besetzung“ ein, um diesen Fragen nachzugehen.
Gäste sind Rita Weißenberg, Joachim Hetscher und Bernd Uppena, die Autor*innen und Herausgeber*innen des gleichnamigen Buches, das sich wie ein Krimi liest und soeben in Unrast-Verlag erschienen ist. Die Veranstaltung am 21.11. findet um 19:00 Uhr im Linken Zentrum, Achtermannstraße 19 statt. Der Eintritt ist kostenlos.
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