
Erhebliche Schäden am Turm der Überwasserkirche erfordern besondere Absperrmaßnahmen. Das teilt das Bistum in einer entsprechenden Meldung mit.
„Sicherheit geht vor“, betont Dr. Hans-Werner Dierkes, der Pfarrei Liebfrauen-Überwasser. Daher hat die Pfarrei in Abstimmung mit dem Bistum beschlossen, voraussichtlich noch in dieser Woche eine Absperrung rund um den Turm der Überwasserkirche zu errichten. Auf Initiative des Kirchenvorstands der Pfarrei findet einmal jährlich eine Befahrung des Turms statt, um diesen auf mögliche Schäden zu untersuchen. Bei der diesjährigen Befahrung mittels einer Arbeitsbühne hatten Fachleute vor einigen Wochen die aktuellen Schäden festgestellt.
Von einer Arbeitsbühne aus konnten sie kurzfristig einige schadhafte Stellen sichern und lose Steine entfernen. Auch zwei Kreuzblumen aus Beton wurden mit Bändern gegen weitere Risse geschützt. Grundsätzlich stellten die Experten dringenden Sanierungsbedarf fest. Ende März sollen die entsprechenden Arbeiten beginnen.
Nach einer ersten vorsichtigen Schätzung ist mit Kosten von etwas über einer Million Euro zu rechnen. Den überwiegenden Anteil davon wird das Bistum tragen müssen. Für die Dauer der Absperrung wird der Haupteingang der Kirche im Turm nicht nutzbar sein. Auch der Weihnachtsmarkt an der Überwasserkirche, der Giebelhüüskesmarkt, ist betroffen. Nach Angaben des Pfarrers hat sich der Marktbetreiber kooperativ gezeigt, so dass der Markt nach kleineren Umbauten weiter stattfinden kann.
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