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Am 27. Januar 2015 um 19.30 Uhr gibt der epiFUNias Gospelchor unter der Leitung von Winne Voget das dritte Benefizkonzert zugunsten von Opfern der Tschernobyl-Katastrophe. Es findet in der Epiphaniaskirche, Kärntner Str. 23-25, statt.
„Warum singen wir noch heute – nach 28 Jahren – für die Opfer Tschernobyls von 1986? Weil Reaktor-Katastrophen leider nie verjähren, aber trotzdem gerne in Vergessenheit geraten“, so eine Sprecherin des Chors.
Heute gibt es erneut Opfer in der Ukraine – Kriegsopfer. Und es fehlt an allem, besonders aber an medizinischer Betreuung und an Medikamenten. Die Sorgen und gesundheitlichen Probleme der ehemaligen Tschernobyl-Liquidatoren stehen somit in der Rangfolge weit unten, vorrangig müssen sich die Ärzte um die jungen Kriegshelden kümmern (Liquidatoren sorgten in den Jahren nach der Nuklear-Katastrophe für die Beseitigung des Schutts).
Zwei der Liquidatoren, Ivan Volchanskij aus Lugansk und Anatolij Gubarew aus Charkow, werden im Anschluss an das Konzert von den sozialen und ökologischen Auswirkungen der aktuellen Kämpfe und von ihrer Lage als Liquidatoren berichten. Daher lädt das IBB Dortmund (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk) nach dem Konzert dazu ein, sich im Gemeindehaus der Epiphaniaskirche über die aktuelle Situation zu informieren und Fragen zu stellen.
epiFUNias wird von Konny Wiesen am Kontrabass und Christine Hermann am Cajon begleitet. Der Eintritt ist frei! Spenden sind mehr als willkommen!
27. Januar 2015 um 19.30 Uhr, Epiphaniaskirche, Kärntner Str. 23-25.
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