
Christian Friedel, der Hauptdarsteller von „Elser – er hätte die Welt verändert“, dem neuen Films von Oliver Hirschbiegel (Das Experiment, Der Untergang), kommt zur Vorpremiere am Samstag, den 4. April um 20.00 Uhr, ins CINEPLEX Münster und bietet nach der Vorstellung ein Publikumsgespräch an.
Christian Friedel stellt Georg Elser dar, den Mann, der am 8. November 1939 einen Anschlag auf Hitler verüben wollte und damit den Lauf der Geschichte hätte ändern können. Doch Hitler verließ 13 Minuten bevor die Bombe detonierte die Veranstaltung. Elser wurde an der Grenze zur Schweiz gefasst, kam ins KZ und wurde am 8. April 1945 heimtückisch ermordet. Es ist die Geschichte eines einfachen Arbeiters, der wie alle Deutschen damals die Zeichen der Zeit sehen konnte, klar erkannte welcher Terror und welches Blutvergießen das Regime anrichten würde und als einziger die Konsequenz zog: Tyrannenmord. Neben dem gewaltlos-intellektuellen Widerstand der „Weißen Rose“ und dem aristokratisch-militärischen Komplex des 20. Juli ist Elser der dritte große Widerständler gegen die Nazidiktatur.
Bekannt als Theaterschauspieler, war Christian Friedel in den vergangenen Jahren auch vermehrt im Kino zu sehen. 2009 in Michael Hanekes vielfach ausgezeichnetem Das weiße Band. Es folgten Ende der Schonzeit (2012) und der Verfilmung von Wladimir Kaminers Erfolgsroman Russendisko (2012). Zuletzt spielte Friedel in Christoph Röhls TV-Drama „Die Auserwählten“ sowie die männliche Hauptrolle des Heinrich von Kleist in Jessica Hausners Amour Fou (2014), der im Mai 2014 in der Reihe Un Certain Regard beim Filmfestival von Cannes Weltpremiere feierte.
Der Vorverkauf läuft. Karten und Informationen www.cineplex.de/muenster
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