
Bis voraussichtlich Freitag untersucht die Kampfmittelbeseitigung am Dortmund-Ems-Kanal im Bereich der Manfred-von-Richthofen-Straße elf Stellen auf mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Wenn tatsächlich Bomben gefunden und entschärft werden müssen, wird voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstag in einem Umkreis von rund 300 Metern evakuiert.
Genaue Aussagen zu erforderlichen Evakuierungsmaßnahmen können die Kampfmittelexperten allerdings erst treffen, wenn die Verdachtsstellen freigelegt sind und beurteilt werden kann, welches Risiko von den verdächtigen Gegenständen im Boden ausgeht.
Der Evakuierungsbereich erstreckt sich westlich des Kanals vom Mauritz-Lindenweg zur Greta-Bünichmann-Straße, im Osten grenzt er an die Braunsbergstraße, den Merschkamp und den Lohausweg. In diesem Gebiet leben etwa 120 Menschen. Betroffen sind auch das Stadtbad und die Sporthalle Ost und weitere Sportanlagen sowie die Kanalseitenwege. Wenn evakuiert wird, dient das Institut der Feuerwehr an der Wolbecker Straße als Betreuungsstelle.
Anlass der Untersuchung sind die Vorbereitungen zur Verbreiterung des Dortmund-Ems-Kanals. Voraussichtlich im Frühjahr 2016 beginnen die Bauarbeiten für die neue Laerer-Landweg-Brücke im Zuge der Manfred-von-Richthofen-Straße. Das Gebiet hat es in sich. Vor Jahren entfernte die Kampfmittelbeseitigung dort einen Blindgänger in nur 1,5 Meter Tiefe aus einem Garten. Die meisten Verdachtsstellen, die jetzt freigelegt werden, befinden sich ebenfalls kaum zwei Meter tief im Erdreich. An zwei Punkten muss eine Spezialfirma rund vier Meter tief graben und das Grundwasser absenken, damit die verdächtigen Gegenstände inspiziert werden können.
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